100+ SAP-Funktionen im ORAI Agent: vom Angebot bis zur Lieferantenrechnung
Der SAP-Katalog des ORAI Agent umfasst jetzt 120 Funktionen über 12 SAP-Standard-APIs: Order-to-Cash und Procure-to-Pay durchgängig, dazu Materialstamm, Bestände und Geschäftspartner. Alles über Standard-OData, ohne ABAP, mit Ihren Berechtigungen. Und die Zahl wächst weiter.
Ihr SAP kann das längst. Jetzt kann Ihr Agent es auch.
Wo steht Bestellung 4500017560? Reicht der Bestand im Werk für die Aufträge dieser Woche? Welche Lieferantenrechnungen warten auf ihre Vorerfassung? Die Antworten liegen in SAP. Der Weg dorthin führt heute durch Transaktionen, Selektionsbilder und Excel-Exporte.
Ab sofort geht es kürzer: Der ORAI Agent bildet über 100 SAP-Funktionen ab. Genau sind es 120, verteilt auf 12 SAP-Standard-APIs und 32 Geschäftsobjekte in SAP S/4HANA. Damit deckt der Agent die beiden Kernprozesse Order-to-Cash und Procure-to-Pay durchgängig ab, dazu Materialstamm, Bestandsführung und Geschäftspartner. Ihre Mitarbeiter fragen in natürlicher Sprache, der Agent liest, legt an und ändert direkt in SAP. Jede Schreibaktion erst nach menschlicher Freigabe.
12
SAP-Standard-APIs
32
Geschäftsobjekte
120
Funktionen im Katalog
Vom Selektionsbild zum Satz
Der eigentliche Gewinn steckt nicht in der Zahl, sondern im Weg dorthin. Eine Bestellanforderung anlegen hieß bisher: Transaktion öffnen, Belegart wählen, Positionen erfassen, Felder füllen, sichern. Im ORAI Agent ist es ein Satz im Chat: „Lege eine BANF über 20 Stück Material 4711 für Werk 1000 an.“ Der Agent fragt nach, wenn etwas fehlt, zeigt das Ergebnis zur Kontrolle und legt erst nach Ihrer Freigabe an.
Für Auskünfte gilt dasselbe: „Ist der Auftrag von Kunde Weber schon beliefert?“ ersetzt den Weg über mehrere Transaktionen und einen Excel-Export. Die Antwort kommt dort an, wo Ihre Mitarbeiter ohnehin arbeiten, im Chat.
Und alles passiert aus der Perspektive des angemeldeten Nutzers: Der Agent arbeitet mit dessen SAP-Berechtigungen, nicht mit einem technischen Sammel-User. Der Vertrieb sieht seine Kunden, der Einkauf seine Warengruppen. Was jemand in SAP nicht sehen darf, sieht er auch im Chat nicht. Jede Aktion bleibt dem echten Nutzer zugeordnet und damit lückenlos nachvollziehbar.
Order-to-Cash: vom Angebot bis zur Faktura
Der komplette Vertriebsprozess ist abgebildet. Der Agent legt Angebote und Aufträge an, prüft Liefertermine und bestätigte Mengen auf Einteilungsebene und verfolgt Auslieferungen bis zur Faktura. Typische Fragen aus dem Vertriebsalltag beantwortet er direkt aus dem System: Welche Aufträge sind noch nicht beliefert? Welche Positionen stehen beim Kunden noch offen?
Order-to-Cash im ORAI Agent
Durchgängig im Chat: vom Angebot bis zur Faktura.
- Angebot
Verkaufsangebote mit Positionen lesen und anlegen
- Auftrag
Aufträge inkl. Einteilungen und Partnern lesen und anlegen
- Lieferung
Auslieferungen anlegen und verfolgen
- Faktura
Fakturen und Positionen auswerten
Procure-to-Pay: von der BANF bis zur Rechnung
Auf der Einkaufsseite gilt dasselbe Muster. Bestellanforderungen entstehen aus dem Chat heraus, Bestellungen und Anlieferungen sind nachverfolgbar, Lieferantenrechnungen mit Bestellbezug werden vorerfasst.
Dazu kommen die Stammdaten und die Bestandsführung: der Materialstamm mit sieben Sichten (von Grunddaten über Werks- und Vertriebssichten bis zur Bewertung), aktuelle Lagerbestände je Werk, Lagerort und Bestandsart sowie Warenbewegungen wie Wareneingang, Warenausgang und Umbuchung.
Procure-to-Pay im ORAI Agent
Vom Bedarf bis zur Rechnung, jede Station im selben Chat.
- Bestellanforderung
BANF mit Positionen lesen und anlegen
- Bestellung
Bestellköpfe und Positionen lesen und anlegen
- Anlieferung
Wareneingang zur Bestellung abwickeln
- Lieferantenrechnung
Rechnungen mit Bestellbezug vorerfassen
Der SAP-Katalog im Überblick
| Prozessbereich | Typische Aufgabe im Chat | Zugriff |
|---|---|---|
| Verkaufsangebote | „Erstelle ein Angebot über 10 Pumpen für Kunde Weber.“ | Lesen + Anlegen |
| Verkaufsaufträge | „Welche Aufträge sind diese Woche noch offen?“ | Lesen + Anlegen |
| Auslieferungen | „Ist zu Auftrag 4711 schon etwas raus?“ | Lesen + Anlegen |
| Fakturen | „Zeig mir die Juni-Fakturen zu Kunde Weber.“ | Nur lesen |
| Materialstamm | „Leg das neue Material mit Vertriebssicht für Werk 1000 an.“ | Lesen + Pflegen |
| Lagerbestände | „Wie viel Bestand von Material 4711 haben wir je Werk?“ | Nur lesen |
| Warenbewegungen | „Buche den Wareneingang zur Bestellung 4500017560.“ | Lesen + Buchen |
| Geschäftspartner | „Leg den neuen Lieferanten mit Adresse an.“ | Lesen + Anlegen |
| Bestellanforderungen | „Erstelle eine BANF über 20 Stück für Werk 1000.“ | Lesen + Anlegen |
| Bestellungen | „Wann kommt die Bestellung von Lieferant Schmidt an?“ | Lesen + Anlegen |
| Anlieferungen | „Welche Anlieferungen erwarten wir morgen?“ | Lesen + Anlegen |
| Lieferantenrechnungen | „Erfasse die Rechnung zur Bestellung 4500017560 vor.“ | Lesen + Vorerfassen |
Warum die Zahl so schnell wächst
Die 120 Funktionen sind keine 120 einzeln programmierten Features. Der ORAI Agent erzeugt sie aus den OData-Schnittstellen, die SAP ohnehin mitliefert: Er liest die Service-Metadaten Ihres Systems und generiert daraus pro Geschäftsobjekt die passenden Funktionen zum Suchen, Lesen, Anlegen und Ändern. Kein ABAP, kein Eingriff ins SAP-System, Ihre Berechtigungen gelten 1:1. Wie die Anbindung technisch funktioniert, haben wir in einem eigenen Beitrag beschrieben.
Für Sie heißt das: Jede weitere SAP-Standard-API ist ein Katalogeintrag, kein Integrationsprojekt. Fehlt Ihnen ein Prozessbereich, etwa Produktionsaufträge oder Kundenaufträge mit Sonderlogik, ergänzen wir ihn in Tagen statt Monaten.
Ehrlich eingeordnet
Drei Dinge gehören zur Wahrheit dazu.
Schreiben passiert nie ungefragt. Jede anlegende oder ändernde Funktion läuft über eine explizite Freigabe: Der Agent bereitet vor, ein Mensch bestätigt. Für kritische Fälle unterstützt die Plattform ein Vier-Augen-Prinzip, bei dem der Auslöser nicht selbst freigeben darf.
Wo die SAP-Logik es verlangt, bleibt der Zugriff bewusst lesend. Fakturen entstehen in SAP über den Fakturavorrat, also legt der Agent sie nicht an. Bestände sind Auswertungen, keine Buchungen.
120 Funktionen sind ein Werkzeugkasten, kein Selbstzweck. Den Nutzen entscheidet Ihr Use Case. In Projekten kombinieren wir die Funktionen zu Skills: wiederholbare Abläufe wie die Auftragserfassung aus einer E-Mail oder die Materialstammanlage, die deterministisch und geprüft ablaufen.
Und was kommt als Nächstes?
Der Katalog wächst in zwei Richtungen. In die SAP-Tiefe: weitere Standard-APIs, priorisiert nach den Prozessen, die in Projekten tatsächlich gefragt sind. Und in die Breite: Microsoft 365 (Mail, Kalender, Teams) und HubSpot stehen bereits im Katalog und werden als Nächstes freigeschaltet.
Das Ziel bleibt gleich: ein Agent, der Ihre Geschäftssysteme in einer Oberfläche zusammenbringt, mit echten Berechtigungen und nachvollziehbar bis zur einzelnen Abfrage.
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