Wo wird bei Ihnen gebucht: am Regal oder später am Schreibtisch? In einem Lager wurde auf Papier gescannt und am Desktop nacherfasst. Wir haben mit SAP Build Apps mobile Apps gebaut, die Wareneingang, Umlagerung, Inventur und Versand direkt am Handheld abbilden. Mit Barcode-Scan, offline-fähig und direkt in S/4HANA gebucht.
Wo wird bei Ihnen gebucht: am Regal oder Stunden später am Schreibtisch? Und wie oft stimmt der Bestand in SAP dann noch mit dem Regal überein?
Bei einem produzierenden Unternehmen wurde im Lager auf Papier notiert und später am Desktop nacherfasst. Wir haben mit SAP Build Apps mobile Apps gebaut, die Wareneingang, Umlagerung, Inventur und Versand direkt am Handheld abbilden. Mit Barcode-Scan, offline-fähig und in Echtzeit nach S/4HANA gebucht.
In vielen Lägern klafft eine Lücke zwischen dem, was am Regal passiert, und dem, was im System steht. Hier lief es so: Wareneingang, Umlagerung, Inventur und Versand wurden auf Papier und über feste Terminals abgewickelt. Gescannt oder notiert wurde am Regal, gebucht später am Desktop.
Zwischen beidem geht Zeit verloren, und Genauigkeit gleich mit. Solange nicht gebucht ist, zeigt SAP einen Bestand, den es real nicht mehr gibt. Zettel gehen verloren, die Nacherfassung schiebt sich auf, und im Funkloch hinten im Regal hilft die schönste Desktop-Maske nicht weiter. Das Lager arbeitet mobil, das System aber erst am Schreibtisch.
Wir haben eine Reihe mobiler Apps mit SAP Build Apps gebaut, der damaligen Low-Code-Umgebung der SAP BTP. Sie bilden die Kernprozesse im Lager direkt am Handheld ab: Wareneingang, Umlagerung, Inventurzählung und das Verpacken von Lieferungen.
Gescannt wird per Barcode, schnell und ohne Abtippen. Die Buchung läuft in Echtzeit über OData und REST direkt nach S/4HANA. Fällt das Funknetz aus, arbeitet die App offline weiter und synchronisiert später automatisch, ohne dass ein Beleg verloren geht. Prüfungen und Fehlerbehandlung sitzen schon auf dem Gerät, damit falsche Eingaben gar nicht erst ins System wandern. Und die Oberfläche ist für den Lageralltag gemacht: hoher Kontrast, große Flächen, bedienbar auch mit Handschuh und auf robusten Handhelds.
Von der Prozessaufnahme bis zum Rollout auf den Geräten.
Welche Lagerprozesse, welche Geräte, welche Schritte am Regal?
Die Apps in SAP Build Apps bauen: Scan, Validierung, Offline-Puffer und OData-Anbindung.
Auf den echten Handhelds testen, mit den Lagermitarbeitern, unter realen Bedingungen.
Geräte ausrollen, Mitarbeiter einweisen, sauber an den Betrieb übergeben.
Gebucht wird jetzt dort, wo die Ware bewegt wird, nicht später am Schreibtisch. Der Bestand in S/4HANA stimmt mit dem Regal überein, weil die Buchung sofort läuft. Weniger Nacherfassung heißt weniger Tippfehler und weniger falsche Bestände. Und die Offline-Fähigkeit sorgt dafür, dass auch im Funkloch weitergearbeitet wird.
Dass sich solche Apps mit SAP Build zügig bauen ließen, zeigte auch eine von SAP zitierte GigaOm-Studie: Die Entwicklung mit SAP Build war rund dreimal so schnell wie klassische Eigenentwicklung. Für das Lager zählte am Ende aber vor allem eins: Der Mitarbeiter scannt, das System stimmt.
Ein Lager ist eine unwirtliche Umgebung für IT. Metallregale schlucken das Funknetz, es ist kalt, staubig und hektisch, und niemand läuft für jede Buchung zum Terminal. Wer Lagerprozesse an den festen Desktop bindet, verlagert Arbeit auf später und nimmt Bestandsdifferenzen in Kauf.
Mobil und offline sind deshalb keine Kür, sondern die eigentliche Anforderung. Scannen am Regal, buchen in Echtzeit, weiterarbeiten auch ohne Netz: Das ist der Unterschied zwischen einem Bestand, dem man traut, und einem, den man regelmäßig korrigiert.
Zur ehrlichen Einordnung gehört auch das: Kurz nach Abschluss des Projekts hat SAP SAP Build Apps als eigenständiges Produkt abgekündigt (Stand März 2026, siehe die SAP-Ankündigung zur Deprecation). Bestehende Umgebungen laufen vorerst weiter, neue Projekte setzt SAP nicht mehr auf dieses Werkzeug auf.
Am beschriebenen Projekt ändert das nichts: Die Apps sind gebaut, im Einsatz und buchen weiter nach S/4HANA. Was von diesem Fall bleibt, ist nicht das Werkzeug, sondern die Erkenntnis dahinter: Lagerprozesse gehören mobil und offline ans Regal, nicht an den festen Desktop.
Wir kennen beide Seiten: die mobile Arbeit am Regal und das, was dahinter in SAP passieren muss. Barcode-Scan, Offline-Konzepte und die saubere Buchung nach S/4HANA. Die Prozesse dahinter bleiben, unabhängig vom einzelnen Werkzeug. Wie wir größere SAP-Landschaften integrieren, zeigt unsere Referenz zur S/4HANA-Integration bei einem Automobilzulieferer, einen Überblick über unsere Leistungen finden Sie unter SAP Consulting. In jedem Projekt sitzt ein Gründer mit am Tisch, keine Junior-Pyramide.
Ihr Lager arbeitet mobil, Ihr SAP-System erst am Desktop? Lassen Sie uns 30 Minuten sprechen. Konkret, ohne Verkaufsdruck.
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